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Mein Lesemonat Juni 2021

Mein_Lesemonat_Juni_2021

Mir ist aufgefallen, dass ich in all den Jahren des Buchblogs noch nie einen Monatsrückblick geschrieben habe und das, obwohl solche Rückblicke im Allgemeinen total beliebt sind. Heute gebe ich dem Ganzen mal eine Chance und versuche mich an einem. Ob es von jetzt an jeden Monat einen geben wird, verspreche ich damit aber nicht automatisch. ;)

Im vergangenen Monat konnte ich vier Bücher beenden und mit euch meine Leseeindrücke teilen. Das entspricht ziemlich genau einem durchschnittlichen Lesemonat von mir. Wenn ich so auf die letzten Jahre zurückblicke, konnte ich nämlich meistens ein Buch pro Woche auslesen.

Mein erstes beendetes Buch war dann auch gleich ganz untypisch für mich: Ein Klassiker, den ich natürlich im Buchclub gelesen habe. Stolz und Vorurteil von Jane Austen hat mir unfassbar gut gefallen, handelt es doch von einer Liebesgeschichte, die für heutige Verhältnisse vollkommen aus der Zeit gefallen scheint.

Im England des beginnenden 19. Jahrhunderts wird von Elizabeth Bennet und ihren vier Schwestern erwartet, ihre Zukunft durch eine passende Heirat zu sichern. Ein Hindernis ist allerdings das bescheidene Vermögen der Familie. Der neue Nachbar der Familie, Mr. Bingley, wäre eine gute Partie. Doch dessen hochmütiger Freund Mr. Darcy hält nicht viel von den Bennets. Gesellschaftliche Erwartungen und romantische Vorstellungen prallen aufeinander und machen das Finden eines geeigneten Ehepartners zu einem schwierigen Unterfangen.

Auch mein zweites Junibuch konnte mich überzeugen. Die Mitternachtsbibliothek von Matt Haig ist ein unglaublich faszinierender Roman,  der sich einer Frage widmet, mit der sich die meisten Menschen bereits beschäftigt haben: Was wäre, wenn …? 

Stell dir vor, auf dem Weg ins Jenseits gäbe es eine riesige Bibliothek, gesäumt mit all den Leben, die du hättest führen können. Buch für Buch gefüllt mit den Wegen, die deiner hätten sein können.
Hier findet sich Nora Seed wieder, nachdem sie aus lauter Verzweiflung beschlossen hat, sich das Leben zu nehmen. An diesem Ort, an dem die Uhrzeiger immer auf Mitternacht stehen, eröffnet sich für Nora plötzlich die Möglichkeit herauszufinden, was passiert wäre, wenn sie sich anders entschieden hätte. Jedes Buch in der Mitternachtsbibliothek bringt sie in ein anderes Leben, in eine andere Welt, in der sie sich zurechtfinden muss. Aber kann man in einem anderen Leben glücklich werden, wenn man weiß, dass es nicht das eigene ist?

Außerdem konnte ich mit Scholomance: Tödliche Lektion von Naomi Novik noch den Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe beenden, die hoffentlich genauso phantasiereich sowie originell und liebevoll weitergeht.

Die Scholomance ist eine Magierschule, wie es sie noch nie gegeben hat: keine Lehrer, keine Ferien, keine Freundschaft und sehr ungleiche Überlebenschancen. Es gibt nur zwei Arten, wieder aus der Schule herauszukommen – die Abschlussprüfung oder den Tod …

Galadriel, genannt El, ist bestens vorbereitet auf die Gefahren der Scholomance. Sie hat zwar niemanden, der ihr hilft, aber eine starke dunkle Gabe, mit der sie problemlos auf einen Schlag die Monster auslöschen könnte, die überall in der Schule lauern. Aber das würde auch ihre Mitschüler treffen. Anders als der unerträgliche Schulstar Orion, der ständig Leben rettet, tut El deshalb alles, um diese Gabe nicht zu nutzen – es sei denn, sie hat keine andere Wahl …

Einen Thriller konnte ich im Juni natürlich auch beenden: Sein eisiges Herz von Sandra Brown war eigentlich wie jeder Thriller der Autorin: spannend, mitreißend aber man wird das Gefühl nicht los: Kennt man einen Brown-Thriller, kennt man alle. ;)

Rye Mallett verdient sein Geld als Auftragspilot, er ist bekannt dafür, Tag und Nacht und bei ungünstigem Wetter zu fliegen und keine Fragen zu stellen. Sein nächster Auftrag: Eine mysteriöse schwarze Kiste muss in eine völlig vom Nebel eingeschlossene Stadt in Georgia gebracht werden. Auf der Landebahn im Nirgendwo wartet Dr. Brynn O’Neal auf die wertvolle Fracht. Rye mischt sich für gewöhnlich nicht in die Geschäfte seiner Kunden ein – doch die rätselhafte Brynn übt eine unerklärliche Anziehungskraft auf ihn aus. Als den beiden klar wird, dass es Menschen gibt, die für den Inhalt der schwarzen Kiste über Leichen gehen würden, müssen sie einander vertrauen, um die Fracht, und sich selbst zu schützen …

 

Bis auf die Tatsache, dass alle beendeten Bücher von mir eine sehr positive Bewertung erhalten haben, haben die Bücher ansonsten nicht viel gemeinsam. Alle vier Bücher sind unterschiedlichen Genres (Klassiker, Roman, Fantasy & Thriller) zuzuordnen, ich habe also recht abwechslungsreich gelesen, was ich irgendwie schön finde.

Und da das alle immer besonders interessiert, kommen jetzt noch die harten Zahlen. Ich habe im Juni 1.680 Seiten gelesen, was pro Tag im Durchschnitt 56 Seiten macht. Bei meinen beendeten Büchern hält es sich genau die Waage: Zwei Bücher habe ich mir selbst gekauft, die anderen beiden sind Rezensionsexemplare.

Ein Kommentar

  1. Hallo Linda,
    ich bin ein großer Fan von Monatsrückblicken. Oft genug entdecke ich dadurch Rezensionen, die mir durch die Lappen gegangen sind oder finde Gemeinsamkeiten bei dem, was außer Rezensionen sonst noch aus dem buchigen Monat berichtet wird. Ich hoffe, Du kannst Dich mit diesen Rückblicken anfreunden und ich lese öfter welche bei Dir.
    Liebe Grüße
    Gabi

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