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Mein Lesemonat September 2021

Mein_Lesemonat_September_2021

Ich bin zwar schon wieder etwas zu spät dran, möchte meinen vergangenen Lesemonat aber dennoch mit euch teilen. Viel ist nicht geworden, auch so ist es wieder etwas ruhiger hier auf dem Blog gewesen. Doch das ist okay so. Im September hatte ich einfach zu viel um die Ohren. Hatte zu viel auf Arbeit, aber eben auch privat zu erledigen. Da blieb für den Buchblog weniger Zeit.

Das erste Buch, dass ich im September beendet habe, war wieder einmal das Buchclub-Werk: Marc Aurel’s „Wege zu sich selbst„. Ich persönlich hätte diesem Werk nie Aufmerksamkeit geschenkt. Von Persönlichkeit & Mindset Büchern bin ich einfach kein Fan. Wer sich mit diesem Bereich jedoch identifizieren kann, ist bei Marc Aurel gut aufgehoben. Selbst hunderte Jahre später noch sind viele seiner Gedanken absolut zutreffend, was durchaus seinen Reiz hat.

Von zeitlos klassischen Rang ist die Besinnung auf das richtige Handeln und das gute Leben, die der römische Kaiser Marc Aurel (121-180 n. Chr.) in seinen nahezu zweitausend Jahre alten Aufzeichnungen, den >>Selbstgesprächen<<, festgehalten hat. Sie dokumentieren die ständigen Selbstermahnungen des Herrschers, seine Bemühungen, das Leben verantwortungsvoll und im Bewusstsein der conditio humana zu gestalten, und sein Misstrauen gegenüber sich selbst, ob er den eigenen Grundsätzen auch genügt. Diese Grundsätze fußen auf der Überlieferungen antiker Philosophie, zugleich sind sie voraussetzungslos zugänglich, weil sie die Grundfragen menschlicher Existenz erörtern. Sie sprechen eine Sprache der Suche, die ohne spekulative Ambition oder persönliche Ruhmsucht unternommen wird. Diese Suche wird seit Jahrhunderten als Zeugnis von Weisheit und als Wegweiser für ein gutes Leben geschätzt.

Außerdem konnte ich die Neuerscheinung „Home, sweet home“ von Joy Fielding beenden. Ich habe diesen Roman geliebt. Eine vermeintliche Nachbarschaftsidylle mit vielen versteckten Geheimnissen. Fünf Familien lernt der Leser kennen. Fünf individuelle Geschichten mit einem traurigen Höhepunkt. Joy Fielding gelingt es nahezu mit jedem Buch zu überraschen, auch hiermit ist ihr wieder einmal etwas Einzigartiges geglückt.

Nach einem traumatischen Erlebnis zieht Maggie mit ihrer Familie nach Palm Beach Gardens in Florida. Sie hofft, in der gepflegten Gegend mit den freundlichen Nachbarn ihre Vergangenheit endlich hinter sich zu lassen. Doch dann verlässt sie ihr Mann, und auch die Idylle ihres Viertels erweist sich als trügerisch: eine lautstarke Auseinandersetzung im Haus gegenüber, zwielichtiger Besuch nebenan, spitze Bemerkungen bei einem gemeinsamen Grillfest. Schnell gerät Maggie zwischen die Fronten und muss um ihre und die Sicherheit ihrer Kinder fürchten. Und als an einem heißen Sommermorgen der Knall eines Schusses die Stille zerreißt, ist allen klar: Hier ist mehr passiert als ein gewöhnlicher Nachbarschaftsstreit …

Zuletzt habe ich den neuen Thriller „Nichts bleibt begraben“ von Harlan Coben beendet. Ein Autor, zu dessen Werken ich normalerweise greife, ohne nachzudenken. Doch bei diesem Buch habe ich mich getäuscht. Der Story fehlte einfach das gewisse Etwas. Bis auf den Hauptcharakter Win konnte mir die Handlung nicht viel bieten. Deutlich schwächer als Coben’s andere Werke. Einfach nur durchschnittlich und das, obwohl Coben so viel mehr kann.

Vor über zwanzig Jahren wurde Patricia Lockwood während eines Raubüberfalls entführt und schwer misshandelt. Ihr gelang die Flucht, doch ihr Peiniger wurde nie gefasst. Auch die gestohlenen Gemälde blieben verschollen. Bis in New York eines der Bilder auftaucht – mit einem Hinweis auf Patricias Cousin Win, den Dingen auf den Grund zu gehen: hochintelligent und skrupellos, ist er wild entschlossen, den Fall zu lösen. Obwohl dabei die dunkelsten Geheimnisse seiner Familie ans Tageslicht kommen könnten…

Wie im August habe ich im September wieder einmal nur Zeit für drei Bücher gefunden, was tatsächlich etwas unter meinem Durchschnitt liegt. Wenn ich mir so den Trend anschaue, dann entwickelt sich zwar eher das Beenden von drei Büchern zu meinem neuen Richtwert anstatt vier aber naja. Noch habe ich den Traum von im Schnitt einem beendeten Buch pro Woche nicht aufgegeben. ;)

Insgesamt konnte ich 1.104 Seiten lesen, was in etwa 37 Seiten am Tag entspricht. Da ich hauptsächlich am Wochenende lese, finde ich das durchaus beachtlich. :)

Für Beiträge außerhalb der Reihe, die nicht meine gelesenen Bücher betrafen, hatte ich im September keine Zeit bzw. keine Ruhe. Auch hänge ich mit der Umfrage etwas hinterher. Von Tobi’s Topliste der Buchblogger möchte ich noch einige kontaktieren und schauen, ob ich so noch ein paar zusätzliche Teilnehmer gewinnen kann. Auch über Instagram möchte ich die Umfrage noch etwas mehr verbreiten. Doch dafür nehme ich mir Zeit. So lange ich die Umfrage bis zum Ende des Jahres abgeschlossen habe und euch erste Einblicke in die Ergebnisse liefern konnte, bin ich zufrieden. So ist das eben mit einem Hobby. Es soll Spaß machen und deswegen dauert manchmal alles ein klein wenig länger. :)

 

Ein Kommentar

  1. Aleshanee Aleshanee

    Hi Linda!

    Drei Bücher sind doch super, auch wenn es etwas schade ist, dass zwei davon dich nicht so richtig begeistern konnten.
    Joy Fielding – die Autorin kenne ich und hab früher einige Bücher von ihr gelesen, das ist allerdings schon 20 Jahre her *lach* Warum ich nichts mehr von ihr lese weiß ich gar nicht so genau, vielleicht sollte ich da doch wieder mehr Ausschau halten.

    Auf die Umfrage Ergebnisse bin ich echt schon gespannt! Danke für den Hinweis dass du noch abwarten möchtest. Je mehr mitmachen umso besser. Ich werde dann auch gerne nochmal auf FB die Werbetrommel rühren :D

    Hab einen wunderschönen Oktober und lass dich nicht stressen!

    Liebste Grüße, Aleshanee
    Mein Lesemonat

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