Zum Inhalt springen

Versteckt von Jack Ketchum — Resümee

Jack_Ketchum_Versteckt_(Resumee)

Kennst du schon? Versteckt von Jack Ketchum - Ausblick

Titel: Versteckt
Autor: Jack Ketchum
Verlag: Heyne Verlag; Auflage: Deutsche Erstausgabe (13. Mai 2013)
Taschenbuch: 256 Seiten

Kurz und Knapp: Dan, der seit Jahren aus Faulheit in dem kleinen verschlafenen Örtchen Dead River bleibt, trifft eines Sommers drei Jugendliche, die gezwungen wurden ihre Ferien dort zu verbringen. Schnell freunden die vier sich an und schaukeln sich gegenseitig mit Mutproben hoch, bis zu einem verhängnisvollen Abend in einem verlassenem Haus.

Keywords: Freundschaft, Spiele/Wetten, Liebe, Mord

Charaktere im Buch:


Jack Ketchum lässt das Buch mit den Worten „Ich glaube zwar nicht an Omen, aber ich glaube, dass man spüren kann, wenn Ärger im Anmarsch ist.“ seines Protagonisten Dan Thomas beginnen.

By the Way: hier hat sich ein bei meiner Ausgabe es Buches ein kleiner Fehler im Klappentext eingeschlichen. Dort heißt der Hauptcharakter nämlich Dave und nicht, wie im Buch, Dan. ;)

Der Protagonist wird mit einigen Ereignissen konfrontiert, die einzeln für sich betrachtet vielleicht nicht weiter schlimm sind aber doch ärgerlich, wie zum Beispiel das Treten in einen Hundehaufen. Der Mensch ist der Mechanismus, der solche Ereignisse auch irgendwo auslöst.

So auch das schicksalhafte Kennenlernen zwischen Casey und Dan – zwei junge Erwachsene, die aus völlig unterschiedlichen Verhältnissen stammen und sich ihr Weg trotzdem in diesem Sommer kreuzt.

Ich muss sagen, mich hat dieses Buch von Ketchum enttäuscht. Neben Wahnsinn war dies das enttäuschendste Buch von einem Autor, den ich ansonsten für das einprägsame Beschreiben der menschlichen Abgründe verehre.

Doch der Einstieg in das Buch war ganz stark. Ketchum schafft es jedes Buch mit einer Art schicksalhaften Wendung im Leben einer seiner Protagonisten beginnen zu lassen oder das Leben des Charakters durch die Beschreibung eines bestimmten Moments in den Mittelpunkt der Handlung zu versetzen. Seine Art zu schreiben ist einfach meisterhaft und mit keinem Autor zu vergleichen.

Dennoch konnte mich die Handlung und der sich langsam aufbauende Spannungsbogen in diesem Fall nicht mitreißen. Ich habe das Buch zwar quasi am Stück verschlungen, habe aber durchgehend darauf gehofft, dass mich das Buch doch noch gänzlich packt und überzeugt. Vergebens. Bis zu der biografischen Erzählung Ketchums am Ende des Buches, in denen er die Beweggründe des Romans schildert. Dann war ich überzeugt: Ketchum ist und bleibt der Meister menschlicher Albträume.

Meine Bewertung zum Buch:

Story

Originalität

Spannung

Überraschungseffekt

Schreibstil

Weiterempfehlung

Gesamt

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.