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Nichts bleibt begraben von Harlan Coben — Resümee

(In freundlicher Zusammenarbeit mit dem Goldmann Verlag)

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Kennst du schon? Nichts bleibt begraben von Harlan Coben - Ausblick

Titel: Nichts bleibt begraben
Autor: Harlan Coben
Verlag: Goldmann Verlag; Deutsche Erstausgabe Edition (23. August 2021)
Broschiert: 432 Seiten

Kurz und Knapp: Win wird zu einem New Yorker Apartment geführt, in dem nicht nur eine Leiche, sondern auch ein seit Jahren vermisstes wertvolles Gemälde seiner Familie ist. Das kostbare Stück verschwand spurlos während eines Raubüberfalls, bei dem seine Cousine Patricia misshandelt wurde. Wer ist der Tote und warum hat er dieses Gemälde?

Keywords: Familientragödie, Reichtum, Skrupellosigkeit, Rache

Charaktere im Buch:
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Windsor Horne Lockwood II, von allen nur Win genannt, gehört zu den wohlhabendsten und einflussreichsten Familien New Yorks.

Gemeinsam mit einem Freund besucht er ein College-Basketballspiel. Der Ausgang des Spiels interessiert ihn kein Stück, er möchte nur im Anschluss den Trainer Big T eine ordentliche Tracht Prügel verschaffen, denn die hat er verdient. Win hat sich über ihn informiert.

Zurück in New York wird er von zwei FBI-Agenten Young und Lopez abgefangen und mitgenommen zu einer Penthouse-Wohnung. In dieser liegt nicht nur ein Toter, sondern auch ein im Familienbesitz uns seit Jahren verschollenes Kunstwerk – ein Vermeer von einem Mädchen am Klavier.

Wer ist der Tote und warum hat er dieses Gemälde?

Bisher war ich immer ein riesiger Fan von Cobens Werken. Ein Buch nach dem anderen habe ich verschlungen. Doch dieses hier war anders, die übliche Spannung und die gut durchdachten Wendungen in der Story fehlten mir. Es scheint fast so, als hätte mich der Autor zum ersten Mal enttäuscht.

Ich möchte es jetzt allerdings auch nicht dramatischer klingen lassen als es ist, aber es fehlte diesem Buch definitiv das gewisse Etwas. Die Story war fade und trotz einiger durchaus interessanter Passagen nur wenig überraschend, dafür zeitweise fast schon rätselhaft. Als eingefleischter Coben-Fan hat sich das lange Warten auf sein neues Werk nicht gelohnt.

Einzig und allein den Charakter Win fand ich mit seiner sehr selbstbewussten Art interessant. Viele mögen ihn für einen eingebildeten Macho mit weichem Kern halten, doch mich erinnerte er irgendwie an Christian Grey von „Fifty Shades of Grey“, nur eben ohne den kitschigen Schnulzentouch. Mir sind sarkastische selbstbewusste und doch intelligente Charaktere in Büchern lieb und genau so jemand ist Win.

Das Buch setzt bei der von Coben bekannten Myron-Bolitar-Reihe an und widmet dem besten Freund von Myron – also Win – mit „Nichts bleibt begraben“ ein Solo. Die Myron-Bolitar-Reihe sagt mir nichts bzw. gehören die Bücher der Reihe zu den wenigen Werken des Autors, die ich noch nicht gelesen habe. Ein Fehler, um dieses Buch jetzt objektiv bewerten zu können. Allerdings macht mir dieses Buch jetzt auch nicht unbedingt Lust auf mehr. Einfach, weil mich die Geschichte nicht gepackt hat.

Insgesamt ist das Buch okay, allerdings nur Durchschnitt und das ist ungewöhnlich für Coben. Er kann normal so viel mehr.

Meine Bewertung zum Buch:

Story

Originalität

Spannung

Überraschungseffekt

Schreibstil

Weiterempfehlung

Gesamt

2 Kommentare

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