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Liebe zum Nachtisch von Victoria Seifried — Resümee

Victoria_Seifried_Liebe_zum_Nachtisch_(Resumee)

Kennst du schon? Liebe zum Nachtisch von Victoria Seifried - Ausblick

Titel: Liebe zum Nachtisch
Autorin: Victoria Seifried
Verlag: Heyne Verlag (10. August 2015)
Taschenbuch: 400 Seiten

Kurz und Knapp: Helena steckt in ihrem alltäglichen Leben fest. Sie war noch niemals außerhalb Deutschlands und die Beziehung zu ihrem langjährigen Freund Rainer, der sich besser mit seiner Zwillingsschwester versteht als mit ihr, macht sie auch schon lange nicht mehr glücklich. Doch Helena ändert daran nichts, bis ihr eines Abends Jeffrey begegnet. Für ihn wirft sie Hals über Kopf alles über Bord.

Keywords: Liebe, Beziehung, Routine, New York

Charaktere im Buch:
Victoria_Seifried_Liebe_zum_Nachtisch_(Charaktere)


„Don’t put the key to your happiness in someone else’s pocket”

Mit diesem Zitat beginnt der Roman von Victoria Seifried. Es spiegelt die Story des Buches perfekt wider.

Allgemein ist Protagonistin Helena unzufrieden mit ihrem Leben, sie hat das Gefühl förmlich festzustecken und nicht voranzukommen. Doch trotzdem sucht sie die Schuld dafür zunächst eher bei anderen, scheint nicht bereit zu sein für wirkliche Veränderungen.

Das Buch beginnt mit einem Prolog, indem Helenas Gefühlslage und ihr wirrer Alltag, inklusive ihres Jo-Jo-Lebens beschrieben wird.

„Ich führe keinen Jo-Jo-Gewichtskampf, ich führe ein ganzes Jo-Jo-Leben!“ (S. 8)

Auch die derzeit unglückliche Beziehung zu ihrem Freund Rainer, aber auch die Anfangsphase, in der er sich noch um sie bemüht hat, taucht in dem Prolog als Einführung für den Leser in die Story auf. Die Beschreibung der Anfangsphase ihrer Beziehung ist eher zurückhaltend, fast schon distanziert. Das Verhältnis zu seiner Zwillingsschwester, die ihm scheinbar rund um die Uhr wichtiger ist, stinkt ihr gewaltig. Ist sie da, hat er keine Zeit, ruft noch nicht einmal mehr an.

So eine Zeit ist grad wieder. Also beschließt Helena am Abend auszugehen, mit ihrer besten Freundin Friederike und ihrem Freund Sven. Sie treffen sich in einer Bar, um sich zu amüsieren. Doch Helena gelingt dies nur bedingt. Den süßen Typen von der Bar hat sie auch nicht mehr im Blick, bis er sie auf dem Nachhauseweg an der Bushaltestelle anspricht.

Schlägt ihr Leben nun einen anderen Weg ein?

Mein Fazit zu dem Buch ist so la la. Ich fand es okay aber ziemlich vorhersehbar und stellenweise doch etwas fad.

Es ist der Debütroman von Victoria Seifried und sicher nicht schlecht aber die Art des Schreibens hat mich nicht umgehauen. Gerade zu Beginn des Buches nutzt sie sehr viele Vergleiche, die vermutlich lustig und unerwartet kommen sollen, und den Leser durch den doch schon ironischen „Ton“ unterhalten sollen. Zunächst ist ihr das bei mir auch gelungen, doch dann haben mich diese ständigen an den Haaren herbeigezogenen Vergleiche schnell gelangweilt. Ich hätte mir hier einen gezielteren Einsatz dieses Stilmittels gewünscht. Dann hätte ich vermutlich auch Gefallen daran gefunden, es als unterhaltend empfunden aber so war ich leider doch recht schnell „genervt“ davon.

Auch passt der Titel des Buches „Liebe zum Nachtisch“ meiner Meinung nach einfach nicht zu dem Inhalt des Buches, in keiner Weise. Um fair zu bleiben, der Titel passt schon zu dem Klappentext „Ist es in der Liebe wie beim Essen – kommt das Beste tatsächlich zum Schluss?“ aber warum dieser Titel für das Buch ausgewählt wurde, erschließt sich mir einfach nicht. Helena ist jung und wer weiß schon, ob derjenige aus dem Buch wirklich ihr Letzter bleibt ;)

Alles, was ich bisher so zu dem Buch geschrieben habe klingt nicht gerade danach als hätte ich das Lesen genossen. Das trifft jedoch so nicht zu. Das Buch war okay, wirklich. Es hat sich so dahin gelesen, nur ohne tiefen Eindruck zu hinterlassen. Und das ist okay.

Meine Bewertung zum Buch:

Story

Originalität

Spannung

Überraschungseffekt

Schreibstil

Weiterempfehlung

Gesamt

 

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