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In ewiger Schuld von Harlan Coben — Resümee

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Kennst du schon? In ewiger Schuld von Harlan Coben - Ausblick

Titel: In ewiger Schuld
Autor: Harlan Coben
Verlag: Goldmann Verlag (21. August 2017)
Gebundene Ausgabe: 416 Seiten

Kurz und Knapp: Maya verliert in kürzester Zeit ihre Schwester, ihren Mann und ihren Job beim Militär. Das ist nicht leicht. Als die Bilder ihrer Nanny-Cam dann noch ihren scheinbar toten Mann spielend mit ihrer gemeinsamen Tochter Lily zeigen, hat sie einige Fragen. Um diesen nachzugehen begibt sie sich auf die Suche nach Antworten. Sie will wissen, was wirklich hinter den Tod ihrer Schwester und ihrem Mann steckt.

Keywords: Familiendrama, Verlust, Militär, spannend

Charaktere im Buch:
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Das Buch beginnt mit der Beerdigung von Mayas Ehemann, Joe. Er wurde ermordet.

Die Beerdigung findet an einem heißen Sommertag statt und Maya schweift mit ihren Gedanken ab. Sie beschäftigt sich, um sich abzulenken, mehr mit der Frage, wer eigentlich die Idee hatte einen Friedhof genau gegenüber einer Grundschule zu errichten, als mit der Beerdigungszeremonie ihres Mannes. Während der gesamten Beerdigung steht sie irgendwie neben sich. Erst kurz zuvor hatte sie doch bereits ihre Schwester verloren, die ebenfalls ermordet wurde. Das kann doch kein Zufall sein…

Bis zu den Ereignissen an der syrisch-irakischen Grenze, bei der Zivilisten ums Leben kamen, war Maya im Militärdienst, doch dann wurde sie angehalten einer Entlassung zuzustimmen. Aktuell gibt sie Flugstunden am Teterboro Airport im Norden von New Jersey.

Da Maya nun ganz alleine in dem Haus wohnt, schenkt ihr ihre Freundin Eileen eine Überwachungskamera, als digitaler Bilderrahmen getarnt. Sie soll damit das Kindermädchen im Auge behalten. Zunächst scheint diese perfekt im Umgang mit ihrer Tochter Lily, doch dann entdeckt Maya ihren Mann mit Lily spielen auf den Aufnahmen. Maya traut ihren Augen nicht und stellt das Kindermädchen zur Rede. Die Situation läuft aus dem Ruder…und Maya versucht fortan Antworten zu finden.

Für mich steht dieses Buch keinesfalls einem der anderen Bücher, die ich bereits von Harlan Coben gelesen habe, hinterher. Greift man nach einem Buch des Autors, so kann man einen wirklich gut geschriebenen und spannenden Thriller erwarten. Darauf ist einfach Verlass. Auch dieses Buch war wieder von der ersten bis zur letzten Seite mitreißend. Mehr kann man nun wirklich nicht erwarten.

Im Ausblick hatte ich die Befürchtung geschildert, dass das Militär-Thema zur sehr fokussiert wird, doch das war zum Glück nicht der Fall. Die Protagonistin war zwar im Militär tätig und hin und wieder kämpft sie noch mit den Erinnerungen daran, doch steht das Thema nicht im Mittelpunkt des Buches.

Ein Manko hat das Buch für mich jedoch trotzdem. Ich habe das Lesen des Buches, ebenso wie die anderen Bücher von Harlan Coben, wirklich genossen aber dennoch merke ich, dass ich bereits wenige Tage, nachdem ich das Buch zu Ende gelesen habe, anfange die Inhalte zu vergessen. Das ist schade, kommt aber durchaus öfters bei Büchern vor. Es schaffen nun mal leider nur sehr wenige Bücher dauerhaft im Kopf zu bleiben. So ist das einfach. Das ändert auch nichts daran, dass das Buch aufregend und lesenswert ist. Das einzige, was eben schnell schwindet, ist die Erinnerung an das Gelesene. Den Lesespaß mindert das kein bisschen.

Meine Bewertung zum Buch:

 Story

 Originalität

 Spannung

 Überraschungseffekt

 Schreibstil

 Weiterempfehlung

Gesamt

 

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