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Erste Buchrunde im Buchclub geschafft

Ein_Jahr_im_Buchclub

Der Buchclub, in dem ich regelmäßig ebenfalls Bücher lese, ist mittlerweile etwas über ein Jahr alt. Ein Jahr habe ich nun also neben den Büchern, die ich wirklich lesen möchte, auch andere „horizonterweiternde“ Bücher gelesen.

Und nun ist es soweit: Wir haben die erste Buchrunde im Buchclub geschafft. Das bedeutet, wir haben von jedem Buchclub-Mitglied mindestens einen Büchervorschlag gelesen. Eigentlich haben wir sogar von jedem nur ein Buch gelesen, außer von unserem ersten männlichen Mitglied, der beim Auslosen die ersten drei Runden Glück hatte und deswegen keinen Vorschlag mehr in den Lostopf werfen durfte, bevor die anderen Bücher dran waren. ;)

Während dieser ersten Buchrunde haben wir nicht nur für uns untypische Bücher gelesen, sondern auch zahlreiche Frühstückslokale in Braunschweig besucht und uns mächtig den Bauch vollgeschlagen. Dabei haben wir hin und wieder eventuell ein bisschen zu wenig über die gelesenen Bücher gesprochen und es häufig bei einem recht oberflächlichen Meinungsaustausch belassen. Für mich ist das okay. Ich bin kein großer Analyst von Buchinhalten und auch stilistische Mittel fallen mir nur selten auf. Dennoch haben wir als Zwischen-Resümee für uns festgelegt, zukünftige Leserunden doch etwas strukturierter anzugehen. In Zukunft hat also derjenige, dessen Buch ausgelost wurde, nicht mehr nur die Verantwortung das nächste Buchclub-Treffen auszurichten, sondern ist auch noch für die Leitung des Gesprächs verantwortlich. Dies kann beispielsweise über ein paar einleitende Worte zum Autor geschehen oder durch das Anregen einer Diskussion über markante Buchstellen.

Doch nun zu unseren gelesenen Büchern. Wir haben in dem Zeitraum der ersten vollständigen Buchrunde insgesamt 8 Bücher gelesen, wobei Women von Charles Bukowski (unser erstes Buch), Brave New World von Aldous Huxley und Solaris von Stanislaw Lem alles Vorschläge von ein und derselben Person waren. Wie gesagt: Er hatte einfach Glück beim Losverfahren. ;)

Das kürzeste Buch mit 128 Seiten war Von Mäusen und Menschen von John Steinbeck und das längste Buch mit 512 Seiten 20.000 Meilen unter den Meeren von Jules Verne. Ich fand beide Bücher ganz gut aber nicht überragend, was vermutlich auch einfach daran liegt, dass ich normalerweise vollkommen andere Bücher lese, vielleicht auch einfach nicht offen genug für neue Bücher bin.

Im Nachhinein betrachtet habe ich einige Bücher zu kritisch und hart bewertet. Wenn ich zum Beispiel alle gelesenen Bücher Revue passieren lasse, ist es Women von Charles Bukowski, dass mir neben meinem Buchvorschlag Beutezeit von Jack Ketchum noch gut im Gedächtnis ist. Bewertet habe ich es hingegen damals nur mit 2,5 Sternen, also grottig und eigentlich nicht fair. Ich versuche also in der jetzt startenden neuen Buchclubrunde etwas aufgeschlossener an die Sache heranzugehen und bin jetzt schon gespannt, ob mir das gelingt.

Begonnen wird übrigens mit Blinder Instinkt von Andreas Winkelmann. Dieses Mal wurde nämlich zuerst das Buch unseres „neuen“ männlichen Mitglieds gezogen. ;)

2 Kommentare

  1. Hey Linda,

    das klingt, als würde dir dein Buchclub viel Spaß machen. ^^ Wieviele Leute seid ihr nun? 7?

    Was die Wertungen angeht: Ich finde 2,5 (von 5, nehme ich an) keineswegs grottig, sondern noch ziemlich normal. O.o
    Allerdings merke ich bei mir selbst auch, dass dir manche Bücher nach einiger Zeit positiver oder negativer im Gedächtnis bleiben als ursprünglich. Aber ich denke, das ist ganz normal.

    Habt auf jeden Fall ganz viel Spaß mit den Büchern, die euch noch erwarten!

    Liebe Grüße
    Seitenfetzer

    • Linda Linda

      Hallo Seitenfetzer,

      der Buchchlub macht schon Spaß. ;) Insgesamt sind wir aktuell 7 Personen. Ich finde das für einen Buchclub ja schon ziemlich viel und gut.

      Oh ja… vermutlich ist es wirklich normal die Buchbewertungen einige Monate später doch etwas anders zu sehen. Oftmals geht es mir dann auch so, dass Bücher doch nicht so wie erwartet im Gedächtnis geblieben sind und ich sie deswegen im Nachhinein eigentlich schlechter bewerten würde. ;)

      Liebe Grüße
      Linda

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