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Erst Buch, dann Film oder erst Film, dann Buch?

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Erst Buch, dann Film oder erst Film, dann Buch? Ein ständiger Diskussionspunkt.

Einige sind der festen Überzeugung, dass jedes gute Buch ohnehin verfilmt wird und es deshalb gar nichts bringt überhaupt Bücher zu lesen. Ist das Buch nicht gut, gibt es auch keinen zugehörigen Film. Für einige ist diese Rechnung ganz leicht.

Für uns Bücherfans ist das natürlich unvorstellbar. Wir vertreten eher die Meinung, dass die Verfilmungen oftmals nicht im Ansatz in der Lage sind die Emotionen und die Handlung des Buches wiederzugeben.

Mir ging es schon des Öfteren so, dass ich im Kino gesessen habe und mich gefühlt den gesamten Film über den Inhalt aufgeregt habe. Das war im Buch doch ganz anders oder Das passt jetzt aber so überhaupt nicht. Bei Maze Runner ging mir das zum Beispiel so. Die Bücher habe ich geliebt, die Verfilmung hingegen hat mich einfach nur geärgert.

Es gibt aber auch andere Fälle. Ich erinnere mich noch daran, dass ich vor ein paar Jahren mit meinem Freund einen Tag in Berlin verbracht habe und wir irgendwie noch Zeit übrighatten und Lust auf Kino. Damals haben wir uns vollkommen spontan für Tribute von Panem entschieden. Zu der Zeit haben wir beide nicht viel gelesen und wussten gar nicht, dass es sich um die Verfilmung eines Buches handelt. Wie schon hin und wieder erwähnt: Mit dem Buchblog habe ich Mitte 2017 begonnen, um mich endlich wieder zu motivieren mehr zu lesen. ;) Der Film war eine echte Überraschung und deshalb habe ich daraufhin begonnen die Bücher, eines nachdem anderen, zu verschlingen.

Positiv überrascht war ich auch bei Harry Potter. Die Bücher hatte ich gelesen und war darauf eingestellt, wie so oft, von der Verfilmung enttäuscht zu werden.  Doch das trat einfach nicht ein. Die Filme sind großartig. Nun ist Harry Potter natürlich auch ein unfaires Beispiel. Immerhin haben sich die Bücher millionenfach verkauft und bei den Filmen wurde sich besonders viel Mühe gegeben und besonders viel Geld investiert (wobei ich nicht genau weiß, wie das Investitionsverhältnis von Harry Potter im Vergleich zu anderen Buchverfilmungen ist).

Wie dem auch sei, insgesamt ist es schwierig die eigenen Erwartungen an Buchverfilmungen in den Griff zu bekommen und es so zu sehen, dass die Filmemacher einfach gewisse Freiräume haben müssen die Inhalte anders zu gestalten. Also wird es zumindest für mich wohl weiterhin eine Art Roulette: Buch gut, Verfilmung schlecht oder eben doch mit allem zufrieden. ;)

 

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