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Du hast Lust auf einen Buchblog, traust dich aber nicht damit zu beginnen? Mach es einfach!

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Bevor ich mit diesem Buchblog hier gestartet habe, war ich lange Zeit nur stiller Leser von Blogs, die mir wegen den rezensierten Genres oder den ausgefallenen Beiträgen rund ums Lesen allgemein gefallen haben. Nahezu täglich war ich auf diesen Blogs unterwegs und habe geschaut, was es Neues gibt. Hier und da habe ich dann einen Beitrag gelesen, nie aber kommentiert.

Mit der Zeit wuchs bei mir dann aber immer mehr das Gefühl heran selbst einen Buchblog aufzubauen. Der erste Schritt dabei ist natürlich das Schauen nach anderen Buchblogs, irgendwie eine Lücke zu finden, um sich von den anderen abzuheben. Allein in Deutschland gibt es schließlich über 1.000 verschiedene Buchblogs und da sind viele der großen Bookstagram- oder Booktube-Accounts noch gar nicht eingerechnet. Nur das Lesen und Rezensieren von Büchern reicht also längst nicht mehr aus, um Leser anzusprechen oder längerfristig zu binden. Dazu gehört mittlerweile einfach mehr. Von der Gestaltung des Buchblogs bis hin zu der Art und Weise, wie du einen einzelnen Beitrag aufbaust, ist alles dabei inbegriffen. Die Identifikation eines Alleinstellungsmerkmals ist an dieser Stelle wichtig. Wie kannst du dich mit deinem Buchblog von dem riesigen Angebot abheben?  Hierbei ist es vor allem entscheidend sich von den Buchblogs abzugrenzen, die genremäßig ähnlich unterwegs sind wie du selbst. Leser dieser Buchblogs sind immerhin auch deine potenziellen Leser. ;)

Ganz so verbissen sollte man das mit dem Alleinstellungsmerkmal aber auch nicht sehen. Immerhin möchte nicht jeder mit seinem Blog auch Geld verdienen. Vielen geht es mit einem Buchblog primär um das Festhalten der gelesenen Bücher, um das Sammeln der Eindrücke zu den beendeten Büchern. Eine Art Lese-Tagebuch. Mir ging es zu Beginn des Buchblogs beispielsweise darum überhaupt mal wieder mehr Bücher zu lesen. Bis dato habe ich nämlich ungefähr zwei Bücher im Jahr gelesen. Viel zu wenig. Der Buchblog sollte mir also als Motivationsanreiz dienen. Über ein halbes Jahr lang habe ich den Blog nur so allein für mich betrieben, also weder Werbung auf irgendwelchen Bücher-Communities (z.B. Lovelybooks oder Goodreads) noch auf Instagram. Dadurch hatte ich zwar kaum Leser aber ich habe durch den Buchblog und das regelmäßige Verfassen von Beiträgen wieder begonnen mehr zu lesen und folglich auch wieder mehr Spaß am Lesen gefunden, mein Ziel also erreicht.

Immer wieder lese ich aber auch davon, dass viele überlegen mit einem Buchblog zu beginnen, einzig und allein um Gratisbücher, also Rezensionsexemplare, abzustauben. Bevor Verlage ihre Bücher, gerade die beliebten Bücher bereitstellen, muss der Blog aber schon ein ganz paar Monate/Jahre regelmäßig betrieben werden und eine gewisse Anzahl an Followern haben. Jeder Verlag hat da seine eigenen Kooperationsgrundsätze. Die meisten davon sind nicht so schwierig zu erfüllen. Immerhin wollen die Verlage natürlich auch mit Buchblogs zusammenarbeiten, ebenso – wie wir Buchblogger – Interesse an den neuesten Büchern haben, um darüber berichten zu können. Eindeutig also: eine Win-Win-Situation.

Natürlich kann man auch versuchen das Ganze „professioneller“ aufzuziehen, versuchen mit seinem Hobby, dem Schreiben über Bücher, Geld zu verdienen (z.B. über Affiliate-Marketing). Für mich kommt das momentan jedoch nicht in Frage. Für mich ist der Buchblog, wie das Lesen an sich, einfach nur Entspannung. Ich möchte keinen zusätzlichen Druck, sondern das Rezensieren weiterhin vor allem gerne machen, so vollkommen freiwillig und ohne ein Gefühl von Verbindlichkeit.

Schließlich möchte ich mit dem Buchblog weiterhin das verbinden, was ich mir beim Gestalten gedacht habe: der Buchblog soll mir als Motivationsanreiz dienen wieder mehr zu lesen, das Gelesene festzuhalten und einen Austausch mit anderen Buchbegeisterten unterstützen.

Und genau das bietet mir das Schreiben auf diesem Buchblog. Und genau das könnte dir auch dein Buchblog bieten oder eben noch vieles mehr. ;)

2 Kommentare

  1. Lina Lina

    Hallo Linda,

    dass du das hier als Motivation siehst finde ich sehr gut und das ist dasselbe was ich mir seit langem denken. Einen Blog vorerst auch nur für mich erstellen und wer weiß, was sich daraus entwickelt. Danke für diesen Beitrag zu deinem Beginn. Ich habe eine Seite, doch diese ist leider nicht gefüllt und ich würde es auch gerne tun, die Seiten füllen mit Beiträgen über Bücher und auch mal den ein oder anderen eigenen Text dazwischen :) Ich bin nach wie vor am überlegen und vielleicht setzt ich es auch noch um! Mal sehen, danke auf jeden Fall für die Worte.

    Ein schönes Wochenende wünsche ich dir!

    Liebe Grüße,
    Lina

    • Linda Linda

      Liebe Lina,

      vielen Dank für deinen lieben Kommentar. Ich freue mich immer riesig, wenn mir jemand direkt auf dem Buchblog und nicht „nur“ bei Instagram einen Kommentar hinterlässt. ;)
      Immer trau dich und fülle nach und nach deinen Buchblog mit Renzensionen oder anderen Texten. Einfach mit etwas, dass dir Spaß und Freude bereitet. Ich würde sicherlich auch mal vorbeischauen. ;)

      Viele Grüße
      Linda

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