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Don’t love me von Lena Kiefer — Resümee

(In freundlicher Zusammenarbeit mit dem cbj Verlag)

Lena_Kiefer_Dont_love_me_(Resumee)

Kennst du schon? Don’t love me von Lena Kiefer - Ausblick

Titel: Don’t love me
Autorin: Lena Kiefer
Verlag: cbj; Originalausgabe Edition (12. Oktober 2020)
Broschiert: 432 Seiten

Kurz und Knapp: Kenzie verschlägt es zu ihrem Design-Praktikum in die schottischen Highlands, der Heimat ihrer Mutter. Dort soll sie dabei helfen das altehrwürdige Hotel neu zu gestalten, sie liebt diese Herausforderung. Doch noch mehr fasziniert sie der gut aussehende Erbe der Luxushotelkette Lyall.

Keywords: Liebe, Vertrauen, Erwartungen

Charaktere im Buch:
Lena_Kiefer_Dont_love_me_(Charaktere)


Das Buch beginnt mit einem Prolog.

Kenzie sitzt einfach nur da, ist vollkommen erstarrt und nahezu regungslos. Sie kann es nicht glauben. Nicht glauben, wozu er fähig ist und doch wurde sie von allen Seiten gewarnt, immer wieder. Doch wahrhaben wollte sie das nicht.

Jetzt reicht es. Sie muss hier weg, packt ihre Sachen zusammen oder zumindest das, was sie auf die Schnelle zu greifen bekommt…

In dem Moment sieht sie sein Auto um die Ecke biegen. Sie muss mit ihm sprechen, ihn mit allem konfrontieren.

Zwei Monate zuvor. So beginnt im Anschluss an den Prolog die eigentliche Geschichte rund um Kenzie und ihm – Lyall.

Mit Ophelia Scale hat sich die Autorin Lena Kiefer ein kleines aber feines Plätzchen in meinem Herzen gesichert, so verliebt war ich ihn diese vollkommen neue Geschichte. Entsprechend hohe Erwartungen hatte ich an den Auftakt ihrer neuen Trilogie, dieses Mal eine New Adult Reihe – eine Liebesgeschichte, die sich um die Protagonisten Kenzie und Lyall dreht.

Mit Ophelia Scale mithalten konnte das Buch allerdings nicht. Es ist extrem gut geschrieben, wie für Lena Kiefer typisch. Ich liebe ihre Art Texte zu verfassen. Als Leser kann man ihnen leicht folgen und verliert sich schnell regelrecht in der Geschichte. Die Story an sich ist aber nichts Neues, ein typischer New Adult Roman, wie er in wahnsinnig vielen Formen bereits existiert und dadurch auch keine wirklichen Überraschungen bietet. Nichtsdestotrotz fesselt das Buch, beinhaltet es doch eine locker leichte Liebe mit vielen Dramen.

Kenzie als Charakter mochte ich schnell. Sie hat sehr viel Ähnlichkeit zu Ophelia. Lena Kiefer hat hier also einen sehr ähnlichen Hauptcharakter geschaffen. Kenzie ist stark, steht für ihre Prinzipien ein ohne dabei Kompromisse zu machen, setzt sich für andere ein und ist insgesamt eine toughe intelligente junge Frau. Der Charakter ist also wie für junge Leserinnen solcher New Adult Bücher gemacht. Das Gleiche trifft natürlich auch auf den männlichen Hauptcharakter Lyall zu. Wahnsinnig intelligent, charmant, privilegiert und doch ungewollt gezwungen bestimmten Erwartungen zu entsprechen.

Auch wenn mich das Buch nicht gänzlich überzeugen konnte, habe ich das Lesen genossen. Ich muss auch gestehen, dass ich mir mit meinen hohen Erwartungen an das Buch vielleicht ein bisschen selbst im Weg stand die Geschichte so richtig zu lieben. Durchweg habe ich etwas noch nie Dagewesenes erwartet, was mich ähnlich umhaut wie Ophelia. Als das dann nicht kam und ich zunehmend merkte, dass es auch nicht mehr kommen wird, war ich ein klein wenig enttäuscht. Das ist natürlich auch nicht fair, denn die Geschichte hatte Charme und auch viele humorvolle Elemente, die eine junge Liebesgeschichte ausmachen und das Potential haben den Leser zu verzaubern.

Meine Bewertung zum Buch:

Story

Originalität

Spannung

Überraschungseffekt

Schreibstil

Weiterempfehlung

Gesamt

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