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Die Verlorenen von Simon Beckett — Resümee

(In freundlicher Zusammenarbeit mit dem Wunderlich Verlag)

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Kennst du schon? Die Verlorenen von Simon Beckett - Ausblick

Titel: Die Verlorenen
Autor: Simon Beckett
Verlag: Wunderlich; 2. Edition (8. Juli 2021)
Gebundene Ausgabe: 416 Seiten

Kurz und Knapp: Jonah Colley arbeitet in einer Spezialeinheit der Polizei und seit sein Sohn Theo vor zehn Jahren nahezu spurlos verschwunden ist, ist nichts mehr für ihn, wie es einmal war. Etwa zur selben Zeit ist damals auch der Kontakt zu seinem besten Freund Gavin abgerissen. Als dieser überraschend anruft und Jonah um Hilfe bittet, zögert er nicht lange. Trotz Zweifel, fährt Jonah zu der alten Lagerhalle und erlebt dort Schreckliches. Doch das ist erst der Anfang.

Keywords: Vertrauen, Mord, Tod, Indizien

Charaktere im Buch:
Simon_Beckett_Die_Verlorenen_(Charaktere)


Jonah ist mit seinen Kollegen etwas trinken. Als er an der Bar die nächste Runde für alle holen will, erreicht ihn ein Anruf.

Er traut seinen Ohren kaum. Es ist Gavin. Früher einmal waren sie enge Freunde, haben einander vertraut, bis der Kontakt abgerissen ist.

Heute meldet er sich und bittet um einen Gefallen. Um Mitternacht will er sich mit ihm an einem alten Lagerhaus treffen. Trotz Ungewissheit, fährt Jonah zur vereinbarten Zeit hin. Doch was er dort entdeckt, ist schrecklich …

Die David-Hunter-Reihe von Simon Beckett habe ich geliebt und jedes einzelne Buch verschlungen. Der Auftakt zu einer neuen Thriller-Reihe hat mich deswegen sofort neugierig gemacht und jetzt habe ich es beendet.

Meiner Ansicht nach ist Beckett hier ein toller Auftakt geglückt. Immerhin war die Reihe rund um den Anthropologen David Hunter auch so langsam auserzählt. Jetzt eine Geschichte um einen Polizisten einer bewaffneten Spezialeinheit der Polizei zu konstruieren gefällt mir, ist es doch abwechslungsreich und etwas Neues.

Obwohl die Geschichte durchaus gefesselt hat und spannend gestaltet war, gab es doch wenig, was nicht vorhersehbar gewesen ist. Vieles kam einen bekannt vor oder man hat den Verlauf der Geschichte zumindest genauso erwartet. Gerade zum Ende hin lieferte Beckett zwar einen gigantischen finalen Knall aber diesem fehlte es an gewissem Reiz. Gerade das Finale plätscherte so vor sich hin, ohne richtig überzeugen zu können. Schade.

Und trotzdem: Ich werde die weiteren Teile der Reihe lesen, denn es war auch nicht so, dass ich das Buch nicht weiterlesen oder aus der Hand legen wollte. Es war solide konstruiert, die Geschichte gut aufgebaut, Becketts Wortwohl stets treffend. Er schafft es mitzureißen, selbst dann noch, wenn die Idee hinter der Story vielleicht nicht seine beste ist.

Meine Bewertung zum Buch:

Story

Originalität

Spannung

Überraschungseffekt

Schreibstil

Weiterempfehlung

Gesamt

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