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Die letzte Witwe von Karin Slaughter — Resümee

(Werbung — Kooperation mit dem Harper Collins Verlag)

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Kennst du schon? Die letzte Witwe von Karin Slaughter - Ausblick

Titel: Die letzte Witwe
Autorin: Karin Slaughter
Verlag: HarperCollins; Auflage: 1 (1. August 2019)
Gebundene Ausgabe: 560 Seiten

Kurz und Knapp: Zwei Explosionen. Sara und Will gehen auf die Straße, wollen Verletzten eines Unfalls helfen. Doch die Situation kommt ihnen merkwürdig vor. Irgendwas stimmt da nicht. Noch bevor sie handeln können, ist es bereits zu spät. Es kommt zu einem Kampf und Sara wird entführt. Kann Will aufklären, was hinter den Explosionen steckt und seine Sara befreien?

Keywords: Ermittlungsarbeit, Entführung, Weltvorstellung, Neonazi-Gruppierung

Charaktere im Buch:
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Michelle Spivey hat panische Angst, sie sucht ihre Tochter und ihr Kopfkino malt sich bereits die schlimmsten Szenarien aus.

Unnötig.

Ihre 11-jährige Tochter steht einfach nur in der Schminkabteilung des Einkaufszentrums. Nachdem sie ihr trotz Bedenken einen Lippgloss gekauft hat, wollen die beiden nach Hause als unerwartet ein Van neben ihnen hält und Michelle entführt.

Einen Monat später unterhält sich Sara, eine Ärztin, mit ihrer Tante Bella und ihrer Mutter Cathy. Vor allem Sara’s Beziehungen und ihr Freund Will sind Thema. Zwischen beiden steht die Entscheidung zusammen zu ziehen an.

Plötzlich erschüttern zwei Explosionen die Erde.

Sara und Will gehen zur Straße, wollen bei einem Unfall den Verletzten helfen. Doch ist die Situation merkwürdig. Irgendwas stimmt nicht.

Es geht alles so schnell und schon verschleppen die am Unfall beteiligten Personen Sara.

Das war mein erstes Buch von Karin Slaughter. Schon lange wollte ich von der Autorin mal einen Thriller lesen. Immerhin habe ich immer nur gutes von ihrem Schreibstil und ihren entwickelten Handlungssträngen gehört. Leider konnte mich das Buch nicht richtig packen, es war okay aber alles in allem eben doch nur Mittelmaß. Nun kann ich zwar verschiedene Punkte benennen, warum es zwischen dem Buch und mir nicht richtig gefunkt hat, aber es kann eben auch daran gelegen haben, dass das Buch einer Reihe entspringt und bereits der siebte Band rund um das Duo Will und Sara ist. Es kann also auch sein, dass ich nicht ganz beurteilen kann, wie sich zum Beispiel die Charaktere entwickelt haben oder wie die früheren Geschichten zu der jetzigen geführt haben. Gerade bei solchen Ermittlungsbuchreihen ist es aber dennoch in der Regel so, dass der Leser – egal, bei welchem Band der Reihe er einsteigt – schnell durchblicken kann und die Bücher nicht so arg zusammenhängen, wie dies beispielsweise häufig bei Fantasy-Buchreihen der Fall ist.

Nun also zu den Punkten, die mir negativ hängen geblieben sind. Gleich mit dem Einstieg in das Buch habe ich mich schwer getan. Zunächst beschrieb Slaughter immer wieder die gleichen Inhalte, nur aus unterschiedlicher Perspektive. Das hat mich schrecklich gelangweilt und ich musste mich wirklich etwas zwingen weiterzulesen. Ich hatte schon die Befürchtung, das dieser Stil der Erzählung sich durch das ganze Buch zieht, tat es aber zum Glück nicht. Irgendwann hörten diese schrecklichen Dopplungen mit minimalen Unterschieden auf und es ging etwas schneller in der Handlung voran. Ich wurde endlich mit dem Buch warm. Trotzdem konnte mich die Story bis zuletzt nicht gänzlich packen, vermutlich einfach nicht meine Thematik. Auf die Inhalte möchte ich jetzt aus Spoiler-Gründen aber nicht eingehen, weshalb ich hier jetzt nicht argumentieren kann, was genau mich an der Geschichte gestört hat. Fakt ist, es haben mich einige Dinge gestört.

Dennoch fand ich auch einiges positiv. Ich mochte die Beziehung und die Gedanken, welche die Protagonisten Will und Sara, gegenseitig füreinander hatten. Einerseits die tiefgreifenden Sorgen Will’s und andererseits die Sehnsucht von Sara nach Will. Beide sind ein tolles Paar. Einzig und allein, um zu erfahren, wie es zwischen den beiden weitergeht, würde ich folgenden Büchern vielleicht noch eine Chance geben. Das hängt dann aber stark vom Klappentext des nächsten Buches ab. Die Kernthematik des Buches müsste dann für mich eine andere sein.

Meine Bewertung zum Buch:

Story

Originalität

Spannung

Überraschungseffekt

Schreibstil

Weiterempfehlung

Gesamt

 

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