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Der Zwillingscode von Margit Ruile — Resümee

(In freundlicher Zusammenarbeit mit dem Loewe Verlag)

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Kennst du schon? Der Zwillingscode von Margit Ruile - Ausblick

Titel: Der Zwillingscode
Autorin: Margit Ruile
Verlag: Loewe Verlag GmbH (13. Januar 2021)
Broschiert: 320 Seiten

Kurz und Knapp: Vincent repariert mechanische Haustiere, für ein Studium reicht sein Sozialpunktestand nicht. In einer Welt, die von künstlicher Intelligenz gemanagt wird, die frei Entscheidungen treffen kann und auch trifft, ist vieles anders als wie wir es kennen. Was, wenn diese Intelligenz zu viel Macht erlangt, ist sie dann noch aufzuhalten?

Keywords: Künstliche Intelligenz, Vertrauen, Verlust

Charaktere im Buch:
Margit_Ruile_Der_Zwillingscode_(Charaktere)


Es ist Samstagmorgen, als es immer kräftiger an der Haustür klopft.

Vincent hatte eigentlich noch nicht vor sein warmes kuscheliges Bett zu verlassen aber was muss, das muss.

An der Tür erwartet ihn eine ältere Dame, schick gekleidet. Bestimmt ein A-Level-Punktestand. Sie hat von seinen Fähigkeiten gehört und möchte diese nun in Anspruch nehmen.

Im Tausch gegen jede Menge Geld soll er eine Copypet Katze reparieren, einen mechanischen Fehler.

Dieses dystopische Jugendbuch beschäftigt sich mit dem aktuell hoch relevanten Thema der künstlichen Intelligenz. Die Autorin Margit Ruile schafft es auf den Hype aufzuspringen und verarbeitet den bereits vielfach diskutierten Gedankengang „Was denn nun passiert, wenn eine von uns Menschen geschaffene künstliche Intelligenz uns nicht mehr braucht und vollkommen frei denken und entscheiden kann“ in einer unterhaltsamen Geschichte für Jugendliche.

Das Buch ist dabei in drei Abschnitte unterteilt, die jeweils aus mehreren einzelnen Kapiteln bestehen. Im Mittelpunkt steht durchgehend der Protagonist Vincent, dessen Mutter vor vielen Jahren bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen ist und ihm erst jetzt bewusst wird, das dahinter viel mehr als ein schrecklicher zufälliger Absturz steckt. Vincent ist ein intelligenter Charakter, der sein Schicksal annimmt und seinen Weg geht. Beispielsweise repariert er heimlich in seiner Werkstatt Copypet-Haustüre, denn für ein Studium reicht sein Sozialpunktestand nicht aus, obwohl seine Intelligenz allemal dafür reichen würde. Seine emphatische und vertrauensvolle Art in Verbindung mit seinem ausweglos erscheinenden Schicksal führt ihn gemeinsam mit weiteren Protagonisten zu den Geheimnissen hinter der künstlichen Intelligenz, welche u.a. für die Berechnungen der Sozialpunktestände verantwortlich ist.

Die Geschichte spielt abwechselnd in der realen Welt und in einer Simulation, in der das Digitale regiert und die künstliche Intelligenz ihr zu Hause hat. Obwohl lernende Algorithmen hinter den Entwicklungen der Welt stecken, stehen technische Aspekte nicht im Fokus des Buches. Ganz im Gegenteil. Auch ohne technisches Know-how ist es absolut leicht verständlich und sehr anschaulich geschrieben. Die verwendete Wortwahl der Autorin ermöglicht einen flüssigen Lesefluss.

Insgesamt ist „Der Zwillingscode“ ein unterhaltsames dystopisches Jugendbuch, was für alle, die eine Schwäche für künstliche Intelligenz und Gedankenexperimente haben, durchaus geeignet ist.

Meine Bewertung zum Buch:

Story

Originalität

Spannung

Überraschungseffekt

Schreibstil

Weiterempfehlung

Gesamt

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