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Der Vollstrecker von Chris Carter — Resümee

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Kennst du schon? Der Vollstrecker von Chris Carter - Ausblick

Titel: Der Vollstrecker
Autor: Chris Carter
Verlag: Ullstein Taschenbuch (15. Juli 2011)
Taschenbuch: 496 Seiten

Kurz und Knapp: Das Ermittler-Duo Hunter und Garcia steht vor einem neuen Fall, mindestens genauso schwierig wie der zuvor. Gerufen zum Altar einer katholischen Kirche sehen sie einen Priester liegend, enthauptet umgeben von Blut. Die Ermittlungen starten, während immer mehr bestialisch zugerichtete Leichen auftauchen. Alle Toten haben eines gemeinsam. Sie mussten durch ihre größte Angst sterben. Doch gibt es noch eine weitere Verbindung?

Keywords: Serienmörder, Rache, Mobbing

Charaktere im Buch:
Chris_Carter_Der_Vollstrecker_(Charaktere)


„Eine grausame Ironie, nicht wahr, dass das einzig Sichere im Leben der Tod ist?“ (S. 1)

So beginnt Chris Carters Thriller “Der Vollstrecker“.

Ein bestialischer Mann beschreibt seinem Opfer die einzige Gemeinsamkeit aller Menschen, den Tod. Die verschiedenen Arten zu sterben, natürlich und unnatürlich. Währenddessen fügt er seinem Opfer zum Teil zufällig wirkend enorme Schmerzen zu.

Robert Hunter und Carlos Garcia werden zum Altar einer katholischen Kirche gerufen.

Dort bildet sich ihnen ein abartiges Bild. Ein Priester, enthauptet mit einem Hundekopf statt seinem eigenen. Zusätzlich dazu bildet eine Blutspur aus Tropfen einen Kreis um den Altar.

Schnell wird den beiden Ermittlern klar, dass sie es mit einem Serienmörder zu tun haben.

*Ironie an* Werden sie ihn schnappen? *Ironie aus*

Auch dieser Thriller von Chris Carter war wieder sehr spannend, von der ersten bis zur letzten Seite. Besonders hat es mich gefreut, dass ich entgegen meiner geäußerten Bedenken keine wirklich nennenswerten Parallelen zu den anderen Büchern entdecken konnte. Zum Glück. Zwischen dem ersten Band aus der Reihe und dem achten hatte ich ja einige Parallelen angemerkt, die mir nicht so gut gefallen haben. Dies war hier nicht der Fall.

Stattdessen hat der Leser auch ein bisschen mehr über das Leben von Robert Hunters Partner, Carlos Garcia und der Beziehung zu seiner Ehefrau Anna erfahren. Das mochte ich irgendwie. Auch ist sich der Protagonist Robert Hunter treu geblieben und ist eines Morgens wieder neben einem seiner obligatorischen One-Night-Stands aufgewacht. Das macht für mich ein wenig den Charme des Buches aus. Neben den eigentlich im Vordergrund stehenden Ermittlungen und brutal zugerichteten Leichen enthält das Buch auch immer ein paar wenige Szenen des Alltags neben der Arbeit der beiden.

Mir ist bis zu diesem Buch noch keines mit einer vergleichbaren Story begegnet, daher war sie für mich originell und spannend. Sicher kam am Ende des Buches nicht alles komplett überraschend. Doch während einige Wendungen mir schnell bewusstgeworden sind und ich diese so erwartet habe, gab es wiederum andere, die vollkommen unerwartet kamen und mich komplett mitgerissen haben.

Ein top Thriller, unbedingt lesen. Mehr bleibt mir nicht zu sagen ;)

Meine Bewertung zum Buch:

Story

Originalität

Spannung

Überraschungseffekt

Schreibstil

Weiterempfehlung

Gesamt

 

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