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Der schwarze Thron: Die Kriegerin von Kendare Blake — Resümee

(Werbung — Kooperation mit der Random House Verlagsgruppe)

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Kennst du schon? Der schwarze Thron: Die Kriegerin von Kendare Blake - Ausblick

Titel: Der schwarze Thron: Die Kriegerin
Autorin: Kendare Blake
Verlag: Penhaligon Verlag; Auflage: Deutsche Erstausgabe (25. März 2019)
Broschiert: 512 Seiten

Kurz und Knapp: Katharine hat den Kampf um die Krone gewonnen. Doch die Herrschaft über Fennbirn bleibt ungewiss. Trotz intensiver Suche konnten die Leichen ihrer Schwestern Mirabella und Arsinoe nicht gefunden werden. Und auch der beschützende Nebel bringt nichts Gutes. Derweil bildet sich im Hintergrund eine Rebellion und die Forderung einer anderen Königin kommt auf.

Keywords: Geschwisterliebe, Machtkampf, Bestimmung, Freundschaft

Charaktere im Buch:
Eine Übersicht über die Charaktere gibt es im Buch.


Der Leser erfährt zu Beginn des Buches, was sich 400 Jahre vor der Geburt von Katharine, Mirabella und Arsinoe in der schwarzen Kate ereignet hat.

Damals, als die Kriegerkönigin Philomene vier anstatt drei Kinder geboren hat. Also eine blaue Königin, die automatisch die Herrschaft übernommen hat. Die restlichen drei Geborenen wurden zum Sterben ausgesetzt.

In der Gegenwart gewöhnt sich die erst kürzlich auf ungewöhnliche Weise gewordene Giftmischerkönigin an ihren Sieg. Sie wählt ihren Rat aus und zeigt dabei entschlossen und kompromisslos vorgehen zu wollen. Doch bald schon überschatten ungewöhnliche Ereignisse und eine Rebellion ihre Herrschaft.

Zunächst einmal muss ich gestehen, dass dieser Band schwächer ist als die vorherigen Teile. Dennoch ist es Kendare Blake gelungen mich auch dieses Mal in ihren Bann zu ziehen und in ihrer faszinierenden, gestalteten, magischen Welt zu halten. Das Buch war also insgesamt gut, keine Frage. Ich erwarte von dem finalen Band aber mehr und hoffe wirklich, dass Kendare Blake nicht die Ideen ausgehen und somit das Finale nochmal schwächer ist. Doch nun erstmal etwas genauer zu diesem Band.

Dieser Band ist etwas anders als die Vorgänger. Der Leser bekommt die Möglichkeit durch Einblicke in die Vergangenheit die Ereignisse der Gegenwart besser beurteilen und zuordnen zu können. Die Geschichte der Insel Fennbirn wird spürbar und dadurch ein wenig mehr erlebbar. Auch beeinflussen die beschriebenen Rückblicke den aktuellen Werdegang einzelner Charaktere wesentlich. Die Machtverhältnisse werden fundamental dadurch verändert.

Interessant empfand ich vor allem die damit einhergehende Rollenentwicklung einzelner Protagonisten. Nicht nur die bisherigen „Machtverhältnisse“ haben sich dadurch verschoben, auch sind manche Charaktere erwachsener, ruhiger und irgendwo auch ausgeglichener geworden. Haben ihre jeweilige Rolle akzeptiert – so der Eindruck. Mit dieser Änderung ist es mir auch nach Band drei noch nicht gelungen mich auf einen Favoriten festzulegen. Ich mag nach wie vor tatsächlich alle Charaktere und auch Möglichkeiten der längerfristigen Herrschaft über Fennbirn.

Umso gespannter bin ich jetzt schon, wie Kendare Blake die Reihe plant zu beenden. Irgendwie muss es doch fair für alle ausgehen, so dass der Leser am Ende nicht unglücklich und verzweifelt zurückbleibt. Auch, wenn noch vollkommen offen ist, ob das Finale der Reihe wieder etwas schwächer wird oder einfach nur umhaut, bin ich mir dennoch schon jetzt absolut sicher, dass Kendare Blake auf jeden Fall mit ihrem flüssigen und angenehm lesbaren Schreibstil überzeugen wird.

Meine Bewertung zum Buch:

Story

Originalität

Spannung

Überraschungseffekt

Schreibstil

Weiterempfehlung

Gesamt

 

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