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1,2, … Lesefrei! – Dinge, die mich manchmal am Lesen hindern.

Lesefrei_Dinge_die_mich_manchmal_am_Lesen_hindern

Am Wochenende hatte ich wieder das Problem. Es war zwar Freizeit, aber trotzdem kam ich partout nicht dazu in einem Buch zu lesen.

Unter der Woche ist natürlich klar, was mich vom Lesen abhält: die Arbeit. Da sitze ich schon den ganzen Tag vorm Bildschirm. Lese irgendwas und schreibe irgendwas anderes. Dann ist es natürlich nicht groß verwunderlich, dass ich abends nicht immer Lust habe zu einem Buch zu greifen. Manchmal bin ich schon froh, wenn ich nach der Arbeit nicht nur sinnlos eine Folge meiner aktuellen Lieblingsserie nach der anderen schaue, sondern vielleicht mal eine Waschmaschine fertig mache. Das ist dann schon ein Grund für mich stolz zu sein. Hinzukommen da auch noch die sozialen Verpflichtungen. Die Freunde wollen schließlich auch hin und wieder gesehen werden und die will man ja auch sehen. Oder die Steuer ruft, die noch schnell gemacht werden will oder was auch immer. Ständig ist irgendwas zu tun.

Und alles, was unter der Woche nicht fertig wird, verschiebt sich ganz automatisch aufs Wochenende. Und schon ist das Wochenende voller gepackt als der Terminplan eines Managers, zumindest gefühlt. Da bleibt nicht viel Zeit zum Lesen. Von der übrigen freien Zeit müssen schließlich auch noch die restlichen Hobbys abgezogen werden, Prioritäten müssen gesetzt werden.

Doch Lesen ist etwas, das mich entspannt und glücklich macht. Es gibt mir viel mehr als ein Film, von dem ich mich mal eben zwischendurch berieseln lasse. Also muss dafür Zeit freigeschaufelt werden, einfach weil es glücklich macht. Hier muss also eine Priorität gesetzt werden.

Doch wie verschafft ihr euch Lesezeit?

Ich versuche mir meistens einen Tag am Wochenende freizuhalten. Wenn ich nicht gerade wegfahre und das deshalb nicht gelingt, fahre ich mit dieser Taktik eigentlich ganz gut. So habe ich mal einen Tag in der Woche, an dem ich wirklich voll entspannt in Jogginghose auf der Couch lesen kann. Wenn ich es dann auch noch schaffe ein Buch zu beenden, bin ich richtig glücklich. Manchmal schreibe ich dann direkt noch einen Blogbeitrag, manchmal verschiebe ich das noch 1-2 Tage auf „unter die Woche“ und greife lieber direkt zum nächsten Buch. Je nachdem, wie ich Lust habe. Je nachdem, was mir grad Freude macht.

Aber auch unter der Woche lese ich, nur eben nicht regelmäßig. Manchmal habe ich noch Lust auf ein paar Buchseiten und manchmal eben nicht. Das ist okay, so lange ich meinen festen Lesetag in der Woche schaffe einzuhalten. Fehlt der, fehlt mir einfach etwas. So wie vergangenes Wochenende.

 

„Nicht wer Zeit hat, liest Bücher, sondern wer Lust hat, Bücher zu lesen, der liest, ob er viel Zeit hat oder wenig.“

Ernst Reinhold Hauschka (Aphoristiker & Lyriker)

 

Dieses Mal möchte ich meinen Blogbeitrag mit einem Zitat beenden. Ich liebe nämlich buchige Zitate, auch wenn ich bisher noch kein einziges auf dem Blog integriert habe. Vielleicht kommt da in Zukunft bald mehr, mal schauen. ;) Jedenfalls finde ich dieses Zitat unfassbar passend für den Beitrag. Denn wer lesen möchte, schafft es auch sich Zeit dafür freizuschaufeln. Mehr bleibt nicht zu sagen.

 

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